20.-28.07.2019

Wales

 

Wir haben erneut das Abenteuer Busreise gewagt und was soll ich sagen...

Es war wieder fantastisch!!

Im Voraus sei gesagt, wir sind eigentlich keine Bustouristen.

Angefangen hat es vor einigen Jahren damit, dass wir unbedingt nach Wales wollten,

uns aber den Linksverkehr nicht zugetraut haben.

So kamen wir dann auf die regelmäßig stattfindende Bustour nach Wales,

organisiert von Claudia Clausnitzer.

Das hat uns damals so gut gefallen, dass wir uns entschieden haben auch dieses Jahr wieder mit

dabei zu sein - obwohl wir inzwischen auch selbstständig in Wales unterwegs sind und

uns an den Linksverkehr gut gewöhnt haben.

 

Los ging es am Abend des 19.07.2019 mit einer längeren Autofahrt zu einem der Treffpunkte.

Um 5 Uhr Morgens stiegen wir in den Reisebus ein, jeder hatte wie immer eine Bank für sich alleine

und so konnte man gut schlafen, lesen oder die Mitreisenden kennen lernen.

Die Fahrt bis nach Calais habe ich verschlafen.

Mit der Fähre nach Dover übergesetzt, dann weiter in ein nettes Hotel südlich von London.

Am nächsten Morgen ging es dann erst auf einen Ausflug nach Canterbury - wunderschöne Stadt -

und Mittags dann weiter Richtung Wales.

In einem wirklich schönen Hotel in Llandeilo haben wir Quartier bezogen und den Abend gemeinsam

bei dem ein oder anderen Glas ausklingen lassen.

Am folgenden Tag hatten wir Gelegenheit, ein malerisches Schloss in der Nähe zu besichtigen,

Nachmittags waren wir zu Gast auf dem Cwmcerrig Stud bei Familie Rodway,

die uns ihre Hengste und Stuten vorgeführt haben. Tolle Ponys!

 

Für den nächsten Tag war eine Wanderung in den Brecon Beacons angesagt...

Da weder meine Mutter, noch ich die allergrößten Naturerlebnis-Freunde sind,

haben wir uns früh am Morgen in den Zug gesetzt und sind zur Royal Welsh gefahren.

 

Wir haben fast den gesamten Tag auf den Tribünen verbracht und bei den Showklassen zugeschaut,

auch bei der tollen Siegesrunde von Aleanto Gambler (Familie Spiekermann) in der Hengstklasse (3 jährig).

Ein toller Auftakt unserer 3 Tage auf der Royal Welsh, herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle nochmal!!

 

Wir haben in diesen 3 Tagen wunderschöne Ponys gesehen, gerade die zwei Vollbrüder, die die Hengstklassen

Junior und Senior gewonnen haben, haben es uns sehr angetan.

Zwei Gwynfaes Culhwch Söhne wie aus dem Bilderbuch!! Umso mehr freuen wir uns,

mit Ring Rosebud ebenfalls eine Culhwch-Tochter im Stall zu haben!

 

Natürlich haben wir auch viel von der Messe gesehen, Schafe gekuschelt, Pausen im International

Pavillon gemacht, viele Bekannte getroffen und viiiiiel eingekauft.

Die Royal Welsh (sogar das 100.te Jubiläum davon) hat uns wieder extrem gut gefallen

und wir kommen sicher wieder.

Auf dem etwas abenteuerlichen Rückweg von der Royal Welsh (jetzt wissen wir auch, was die "Abkürzung über den Berg" zwischen Lampeter und Built Wells ist... ps: sie ist nicht geeignet für Reisebusse) konnten wir

noch ein Gestüt in Llanddewi Brefi besichtigen.

Auf der anderen Seite des Tals konnten wir zwei Höfe sehen, der uns sehr bekannt vor kamen -

dort hatten wir vor 2 Jahren während der Cob Sale übernachtet und unseren Brenig Gerallt gekauft!

Was für ein Zufall!! Gerallts Züchterin ist leider Anfang des Jahres verstorben,

deshalb sind die Ponys nicht mehr auf dem Hof.

 

Am Freitag ging es dann auch schon wieder zurück Richtung Osten, kurzer Zwischenstop in Hay on Wye,

zum Ponys gucken auf dem Rotherdale-Stud und dann ab nach London.

 

Den Samstag haben wir zum Einkaufen in London genutzt (immer noch die schönste Stadt der Welt,

kleiner Tipp: Harrods Tea Room, Käsekuchen bestellen!) und Abends ging es dann auf die Fähre nach

Rotterdamm. Nach einer ereignislosen Überfahrt nach Holland ging es dann zurück zum

Treffpunkt, Auto einsammeln und ab nach Hause.

Es war wieder ein wunderschöner Trip durch das malerische Wales, wir durften wieder viele nette

Welsh Züchter und Welsh Freunde kennen lernen und haben immer noch eine unendlich lange

To Do Liste, was wir in Wales noch alles sehen wollen...

Hoffentlich schaffen wir es bald wieder dort hin!

Vielen lieben Dank an Claudia für die Organisation der Tour

und dass du dir jedes mal so viel Mühe dabei gibst!!

 

Die Bilder sind bunt gemischt vom ganzen Trip, aufgenommen von mir selbst und/oder unseren Mitreisenden.